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PFAS und PFC: Was steckt dahinter und warum ist PFAS/PFC-frei wichtig?

PFAS und PFC: Was steckt dahinter und warum ist PFAS/PFC-frei wichtig?

Regen perlt ab. Schnee bleibt nicht haften. Schmutz lässt sich einfach abwischen. Lange galten fluorierte Chemikalien als ideale Lösung, um Outdoorbekleidung dauerhaft vor Wasser, Öl und Verschmutzung zu schützen.  Das Problem: Viele dieser Stoffe bleiben nicht nur lange auf der Jacke, sondern auch extrem lange in der Umwelt.  Deshalb begegnen dir auf Outdoorprodukten heute immer häufiger Begriffe wie PFC-frei oder PFAS-frei. Doch was bedeuten diese Abkürzungen? Sind PFC und PFAS dasselbe? Und kann eine Hardshell ohne diese Stoffe überhaupt zuverlässig vor Regen schützen?  Wir bringen Ordnung in die Begriffe und zeigen, weshalb RADYS schon früh auf eine PFC-freie Wasserabweisung umgestellt hat.  Was sind PFAS?  PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Dahinter verbirgt sich keine einzelne Chemikalie, sondern eine sehr grosse und vielfältige Stoffgruppe.  PFAS werden seit Jahrzehnten in zahlreichen industriellen Prozessen und Konsumgütern eingesetzt. Sie finden sich beispielsweise in bestimmten Beschichtungen, Lebensmittelverpackungen, Löschschäumen, Pfannen und Textilien.  Der Grund für ihren breiten Einsatz liegt in ihren besonderen Eigenschaften. Viele PFAS sind beständig gegen:  Wasser Öl und Fett Schmutz Hitze chemische Einflüsse  Diese Eigenschaften entstehen unter anderem durch sehr stabile Kohlenstoff-Fluor-Verbindungen. Genau diese Stabilität macht PFAS technisch interessant und ökologisch problematisch.  Was bedeutet PFC?  Der Begriff PFC wurde in der Outdoor- und Textilbranche lange als Sammelbegriff für fluorierte Chemikalien verwendet. Deshalb ist auf vielen Produkten und in älteren Informationen von PFC-freien Imprägnierungen die Rede.  Heute wird häufiger der Begriff PFAS verwendet. Er ist wissenschaftlich und regulatorisch präziser und umfasst eine grosse Gruppe per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen.  Im Zusammenhang mit Outdoorbekleidung verfolgen die Bezeichnungen PFC-frei und PFAS-frei meist dieselbe grundsätzliche Botschaft: Die wasserabweisende Funktion soll ohne die problematischen fluorierten Chemikalien erreicht werden.  Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick. Manche Aussagen beziehen sich nur auf die Imprägnierung des Oberstoffs, andere auf die verwendete Membran oder das gesamte Produkt. Transparente Angaben zur jeweiligen Technologie sind deshalb wichtig.  Warum wurden PFAS in Outdoorbekleidung eingesetzt?  Bei Wetterschutzbekleidung kamen fluorierte Chemikalien vor allem für die dauerhaft wasserabweisende Ausrüstung des Obermaterials zum Einsatz. Häufig wird dafür die Abkürzung DWR verwendet. Sie steht für Durable Water Repellent.  Eine solche Behandlung sorgt dafür, dass sich Wasser zu Tropfen formt und von der Oberfläche abrollt. Der Aussenstoff saugt sich dadurch weniger schnell voll, bleibt leichter und fühlt sich angenehmer an.  Wichtig ist die Unterscheidung: Die Imprägnierung macht eine Hardshell nicht allein wasserdicht. Für die eigentliche Wasserdichtigkeit sind vor allem die Membran, die Verarbeitung der Nähte und die Konstruktion des Kleidungsstücks verantwortlich.  Die Imprägnierung unterstützt diese Funktion, indem sie verhindert, dass sich der Oberstoff zu schnell mit Wasser vollsaugt.  Warum gelten PFAS als problematisch?  Die aussergewöhnliche Beständigkeit der Stoffe hat eine Kehrseite. Viele PFAS werden in der Natur kaum oder nur sehr langsam abgebaut. Deshalb werden sie häufig als Ewigkeitschemikalien bezeichnet.  Gelangen PFAS in die Umwelt, können sie sich über Wasser und Böden verbreiten. Einige Stoffe können sich zudem in Menschen, Tieren und Nahrungsketten anreichern. Die nachträgliche Entfernung aus belastetem Wasser oder Boden ist technisch aufwendig und teuer.  PFAS bilden eine grosse Stoffgruppe und sind nicht alle gleich gut untersucht oder gleich zu bewerten. Bei mehreren bekannten Vertretern wurden jedoch negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit festgestellt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit betrachtet bei vier besonders untersuchten PFAS die verminderte Reaktion des Immunsystems auf Impfungen als kritischen gesundheitlichen Effekt.  Das Grundproblem bleibt unabhängig von einzelnen Substanzen bestehen: Was über sehr lange Zeit nicht zerfällt, kann sich über Generationen in der Umwelt verteilen und dort erhalten bleiben.  Wie gelangen PFAS in die Umwelt?  Der Eintrag kann entlang verschiedener Phasen des Produktlebenszyklus erfolgen:  bei der Herstellung der Chemikalien während der Produktion und Ausrüstung von Textilien durch Nutzung, Abrieb und Waschen bei der Entsorgung oder Verbrennung über belastete Abwässer und Produktionsstandorte  Die einzelne Jacke ist dabei nur ein Teil eines viel grösseren Gesamtbilds. PFAS kommen in zahlreichen Anwendungen vor. Gerade deshalb ist es wichtig, dort auf fluorierte Chemikalien zu verzichten, wo funktionierende Alternativen verfügbar sind.  Bedeutet PFC-frei weniger Wetterschutz?  Nein. Eine PFC-freie Imprägnierung kann Wasser weiterhin zuverlässig abweisen. Sie muss jedoch korrekt auf das Material abgestimmt und regelmässig gepflegt werden.  Wir weisen offen auf einen kleinen Unterschied hin: Eine PFC-freie Behandlung weist Öl weniger stark ab als eine klassische fluorierte Ausrüstung. Für Bergsportbekleidung ist dies in den meisten Situationen kaum relevant. Entscheidend ist der Schutz vor Regen, Schnee und Feuchtigkeit.  Bei einer Hardshell entsteht zuverlässiger Wetterschutz ohnehin aus mehreren Komponenten:  einer wasserdichten und atmungsaktiven Membran funktional verarbeiteten Nähten passenden Reissverschlüssen und Abschlüssen einer wasserabweisenden Behandlung des Oberstoffs einer durchdachten Kapuzen- und Schnittkonstruktion  PFC-frei bedeutet deshalb nicht automatisch weniger Leistung. Es bedeutet, die notwendige Funktion mit einer verantwortungsvolleren chemischen Lösung zu erreichen.  Der RADYS Weg: PFC-frei seit 2014  Wir stellten bereits 2014 die gesamte Kollektion auf eine PFC-freie Wasserabweisung um. Damit gehörten wir zu den frühen Vorreitern der Outdoorbranche.  Bei den Wetterschutzlayern verwenden wir eine PFC-freie Imprägnierung, die Wasser abperlen lässt, ohne dafür die problematischen Ewigkeitschemikalien einzusetzen.  Der Anspruch dahinter ist klar: Funktion und Nachhaltigkeit sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Eine Jacke muss im Gebirge zuverlässig funktionieren und gleichzeitig so entwickelt sein, dass ihre Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering bleiben.  Auch PFC-freie Bekleidung braucht Pflege  Jede wasserabweisende Ausrüstung verliert durch Reibung, Schmutz und häufige Nutzung mit der Zeit an Wirkung. Das gilt auch für PFC-freie Imprägnierungen.  Wenn Wasser nicht mehr sauber abperlt, ist deine Jacke deshalb nicht automatisch undicht. Häufig muss sie zuerst richtig gereinigt oder neu imprägniert werden.  Beachte dabei folgende Grundregeln:  Pflegeetikett kontrollieren spezielles Waschmittel für Funktionsbekleidung verwenden auf Weichspüler verzichten Waschmittelreste gründlich ausspülen RADYS Hard- und Softshell-Produkte an der Luft trocknen bei Bedarf ein PFC-freies Imprägnierspray verwenden  Die richtige Pflege erhält die Funktion und verlängert die Lebensdauer des Produkts. Auch das ist ein wichtiger Teil nachhaltiger Outdoorbekleidung.  Soll ich ältere Outdoorbekleidung mit fluorierter Imprägnierung entsorgen?  Eine noch funktionierende Jacke solltest du nicht vorschnell wegwerfen. Ein Produkt möglichst lange zu nutzen, zu pflegen und bei Bedarf zu reparieren, ist in vielen Fällen sinnvoller als ein sofortiger Neukauf.  Wenn eine Neuanschaffung ansteht, kannst du gezielt auf transparente Angaben wie PFC-freie Imprägnierung und PFAS-freie Membran achten. So unterstützt du Technologien, die langfristig ohne schwer abbaubare fluorierte Chemikalien auskommen.  Verantwortung beginnt beim Material  PFAS haben Outdoorbekleidung lange leistungsfähiger gemacht. Ihre extreme Beständigkeit ist jedoch gleichzeitig ihr grösstes Problem. Was Regen, Öl und Schmutz zuverlässig abweist, verschwindet nach der Nutzung nicht einfach wieder.  PFC-freie Imprägnierungen zeigen, dass zuverlässiger Wetterschutz auch ohne diese Ewigkeitschemikalien möglich ist. Mit der PFAS-freien R’Tech Nano Membrane geht RADYS noch weiter und verbindet eine innovative Membrantechnologie mit einem konsequenten Umweltanspruch.  Denn echte Performance zeigt sich nicht nur darin, wie gut ein Produkt heute funktioniert. Sondern auch darin, welche Spuren es morgen hinterlässt. 

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Wasserdicht oder wasserabweisend: Was ist der Unterschied?

Wasserdicht oder wasserabweisend: Was ist der Unterschied?

Die Wetter-App zeigt ein paar Wolken. Am Horizont wird es trotzdem immer dunkler. Reicht jetzt die Softshell oder gehört die Hardshell in den Rucksack? Wer Outdoorbekleidung kauft, begegnet Begriffen wie wasserdicht, wasserfest und wasserabweisend. Sie klingen ähnlich, bedeuten aber nicht dasselbe. Spätestens bei längerem Regen kann dieser Unterschied darüber entscheiden, ob du trocken bleibst oder deine Tour in nasser Kleidung beendest. Wir erklären dir, was die Begriffe wirklich bedeuten, welche Rolle die Wassersäule spielt und wann bei RADYS der R1 Hard Shell Layer oder der R2 Soft Shell Layer die richtige Wahl ist. Wasserabweisend und wasserdicht Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Schutzstufen. Entscheidend ist nicht nur das Material, sondern die gesamte Konstruktion eines Kleidungsstücks. Wasserabweisend Bei einem wasserabweisenden Material perlen Wassertropfen zunächst von der Oberfläche ab. Dafür sorgt meist eine Imprägnierung. Sie schützt bei Nieselregen, leichtem Schneefall und kurzen Schauern. Die Wirkung ist jedoch zeitlich begrenzt. Bei längerem oder starkem Regen kann Wasser in den Oberstoff eindringen. Auch Abrieb, Schmutz und häufiges Tragen reduzieren den Abperleffekt mit der Zeit. Wasserabweisende Materialien sind häufig besonders atmungsaktiv, elastisch und angenehm zu tragen. Genau hier liegt ihre Stärke. Wasserdicht Wasserdichte Bekleidung ist dafür konstruiert, auch bei starkem oder länger anhaltendem Niederschlag trocken zu halten. Dafür braucht es in der Regel eine wasserdichte Membran sowie entsprechend verarbeitete Nähte und Übergänge. Eine gute Hardshell hält Regen und Wind draussen, lässt gleichzeitig aber Wasserdampf von innen nach aussen entweichen. So schützt sie dich vor äusserer Nässe, ohne die beim Aufstieg entstehende Feuchtigkeit vollständig einzuschliessen. Was sagt die Wassersäule aus? Die Wassersäule zeigt, welchem Wasserdruck ein Material standhält, bevor Feuchtigkeit hindurchdringt. Sie wird in Millimetern angegeben. Je höher der Wert, desto grösser ist grundsätzlich der Schutz vor Wasserdruck. Dieser entsteht nicht nur durch Regen. Auch ein Rucksackgurt, das Sitzen auf nassem Untergrund oder starker Wind können zusätzlichen Druck auf das Material ausüben. Die Wassersäule ist wichtig, aber sie erzählt nicht die ganze Geschichte. Für zuverlässigen Wetterschutz müssen auch die Nähte, Reissverschlüsse, Kapuze und Abschlüsse funktional konstruiert sein. Gleichzeitig ist der höchste Wert nicht automatisch für jede Tour die beste Wahl. Bei trockenen Bedingungen können Bewegungsfreiheit, Luftaustausch und Komfort wichtiger sein als maximaler Regenschutz. 5.000 mm: ausreichend für Alltag und leichten Regen 10.000 mm: guter Schutz bei mässigem Regen und kurzen Schauern 15.000–20.000 mm: ideal für längere Bergtouren und stärkeren Regen 25.000 mm und mehr: geeignet für extreme Bedingungen (Expeditionen, Eisklettern) R1 Hard Shell Layer: Wenn du zuverlässigen Wetterschutz brauchst Der RADYS R1 Hard Shell Layer ist die äusserste Schutzschicht des Modular Layering Systems. Er ist wasser- und winddicht, atmungsaktiv und robust. Ein Beispiel ist die R1 Hiking Tech Jacket. Ihr dreilagiges R’Tech Hiking Material besteht aus Polyamid mit einer PU-Membran. Sie erreicht eine Wassersäule von 20’000 Millimetern und eine Atmungsaktivität von 40’000 g/m²/24h. Das bedeutet: Die Jacke bietet zuverlässigen Schutz bei Regen und Wind, während Wasserdampf nach aussen transportiert werden kann. Die R’Sonic Verarbeitung sorgt zudem für flache, elastische und langlebige Stoffverbindungen. Ein R1 Layer gehört zu deiner Ausrüstung, wenn: längerer oder stärkerer Regen möglich ist du in exponiertem Gelände unterwegs bist Schnee, Wind oder rasche Wetterwechsel zu erwarten sind deine Tour mehrere Stunden oder Tage dauert zuverlässiger Wetterschutz wichtiger ist als maximale Luftdurchlässigkeit Auch wenn beim Start die Sonne scheint, kann die leichte Hardshell als Sicherheitsreserve in den Rucksack gehören. Besonders in den Bergen verändern sich die Bedingungen oft schneller als erwartet. R2 Soft Shell Layer: Für Bewegung, Komfort und Luftaustausch Der RADYS R2 Soft Shell Layer verfolgt einen anderen Ansatz. Er ist wind- und wasserabweisend, elastisch und auf einen hohen Klima- und Bewegungskomfort ausgelegt. Die RADYS R’Shell Softshell-Stoffe sind Doppelgewebe ohne integrierte Membran. Dadurch bleibt der Luftaustausch besonders angenehm. Leichter Niederschlag perlt zunächst ab, bei lang anhaltendem oder starkem Regen ist der R2 Layer jedoch kein Ersatz für eine wasserdichte Hardshell. Die R2 Hiking Softshell Jacket besteht beispielsweise aus einem elastischen R’Shell Hiking Material und ist zu 80 Prozent windabweisend. Die R2 Alpine Softshell Jacket kombiniert ebenfalls wasser- und windabweisende Materialien mit strategischer Belüftung und einem temperaturregulierenden Merino-Knit-Lining. Ein R2 Layer eignet sich besonders, wenn: die Bedingungen überwiegend trocken sind du dich intensiv bewegst und viel Körperwärme produzierst ein kurzer Schauer oder leichter Schneefall möglich ist Bewegungsfreiheit besonders wichtig ist du Schutz vor Wind möchtest, ohne auf einen hohen Luftaustausch zu verzichten Bei Wanderungen, schnellen Aufstiegen und Skitouren unter stabilen Bedingungen ist die Softshell deshalb oft die angenehmere Hauptschicht. Die beste Lösung ist oft nicht R1 oder R2, sondern R1 und R2 Das RADYS Modular Layering System ist darauf ausgelegt, dass sich die einzelnen Schichten flexibel kombinieren lassen. Unter trockenen Bedingungen trägst du den R2 Soft Shell Layer als komfortable Aussenschicht. Wird der Regen stärker oder das Wetter unberechenbar, ziehst du den R1 Hard Shell Layer darüber. So musst du dich nicht bereits am Morgen für den ganzen Tag festlegen. Du passt deinen Schutz an Temperatur, Intensität und Wetter an. Das ist besonders bei längeren Bergtouren sinnvoll: Beim Aufstieg sorgt R2 für Bewegungsfreiheit und angenehmen Luftaustausch. Auf einem windigen Grat bietet R2 zusätzlichen Schutz vor Auskühlung. Bei einsetzendem Dauerregen übernimmt R1 den vollständigen Wetterschutz. In einer Pause lassen sich je nach Temperatur weitere isolierende Layer ergänzen. Jede Schicht übernimmt eine klare Aufgabe. Gemeinsam entsteht ein flexibles System, das dich nicht nur schützt, sondern auch unnötiges Schwitzen reduziert. Drei häufige Missverständnisse 1. Wasserdicht ist immer besser Nicht unbedingt. Eine wasserdichte Hardshell bietet mehr Schutz vor Niederschlag, kann bei intensiver Bewegung und trockenen Bedingungen aber weniger luftig wirken als eine Softshell. Die beste Jacke ist jene, die zur Aktivität und zum Wetter passt. 2. Wenn Wasser abperlt, ist die Jacke wasserdicht Der Abperleffekt zeigt in erster Linie, dass die Imprägnierung funktioniert. Auch ein nicht wasserdichtes Softshell-Material kann Wasser zunächst abweisen. Ob ein Kleidungsstück wirklich wasserdicht ist, hängt vom gesamten Aufbau ab. 3. Eine hohe Wassersäule reicht als Qualitätsmerkmal Die Wassersäule bewertet das Material unter Wasserdruck. Für die Praxis sind jedoch auch Atmungsaktivität, Nahtverarbeitung, Reissverschlüsse, Kapuze, Passform und Pflege entscheidend. Auch die richtige Pflege zählt Die wasserabweisende Imprägnierung wird durch Schmutz, Schweiss und Reibung beansprucht. Wenn Wasser nicht mehr abperlt, muss die Jacke deshalb nicht automatisch undicht sein. Häufig benötigt die Oberfläche zuerst eine Reinigung oder eine Auffrischung der Imprägnierung. Wasche R1- und R2-Produkte mit einem speziellen Membran-Waschmittel, verzichte auf Weichspüler und beachte immer das Pflegeetikett. RADYS empfiehlt für Hard- und Softshell-Produkte das Trocknen an der Luft sowie eine regelmässige Auffrischung der PFC-freien Imprägnierung. Der richtige Schutz für die richtigen Bedingungen Wasserdicht und wasserabweisend sind keine konkurrierenden Qualitätsstufen. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Der R1 Hard Shell Layer bietet zuverlässigen Schutz, wenn Regen, Schnee und Wind keine Kompromisse erlauben. Der R2 Soft Shell Layer spielt seine Stärken aus, wenn Bewegungsfreiheit, Atmungsaktivität und Komfort im Vordergrund stehen. Wer beide richtig einsetzt, ist nicht einfach maximal, sondern passend geschützt. Genau darum geht es beim Modular Layering System von RADYS.

So wäschst du deine Hardshell-Jacke richtig

So wäschst du deine Hardshell-Jacke richtig

Wie wasche ich meine Hardshell-Jacke richtig? Dreck am Saum, Salzspuren am Kragen und Schweiss auf der Innenseite: Eine Hardshell-Jacke muss draussen einiges aushalten. Irgendwann stellt sich deshalb die Frage, ob die Jacke in die Waschmaschine darf. Die kurze Antwort lautet: Ja. Sie sollte sogar regelmässig gereinigt werden. Schmutz, Schweiss, Hautfette und Waschmittelrückstände können die Funktion des Materials beeinträchtigen. Richtiges Waschen hilft dabei, die Atmungsaktivität zu erhalten und die Lebensdauer deiner Jacke zu verlängern. Entscheidend ist nicht, ob du deine Hardshell wäschst, sondern wie du es machst. Warum muss eine Hardshell überhaupt gewaschen werden? Eine Hardshell schützt dich vor Wind und Niederschlag. Gleichzeitig lässt ihre Membran Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf nach aussen entweichen. Damit dieses Zusammenspiel funktioniert, müssen das Material und die Oberfläche frei von Schmutz und Rückständen bleiben. Besonders im Bereich des Kragens, der Kapuze, der Ärmelabschlüsse und unter den Rucksackträgern sammeln sich mit der Zeit Schweiss, Hautfette und Staub. Auch die wasserabweisende Imprägnierung auf der Aussenseite wird durch Nutzung und Reibung beansprucht. Perlt Regen nicht mehr ab, saugt sich der Oberstoff zunehmend mit Wasser voll. Die Membran kann weiterhin wasserdicht sein, die Jacke fühlt sich aber schwerer und weniger atmungsaktiv an. Waschen ist deshalb kein Feind deiner Hardshell. Die falsche Pflege ist es. Wann ist es Zeit für eine Wäsche? Es gibt keinen festen Waschplan, der für alle passt. Wie oft deine Jacke gereinigt werden sollte, hängt davon ab, wie intensiv du sie nutzt. Zeit für eine Wäsche ist es, wenn: ·         die Jacke sichtbar verschmutzt ist ·         sie unangenehm riecht ·         sich Schweiss- oder Salzränder bilden ·         der Oberstoff Wasser aufsaugt, statt es abperlen zu lassen ·         du die Jacke während mehrerer intensiver Touren getragen hast Du musst deine Hardshell nicht nach jedem Einsatz waschen. Nach einer schweisstreibenden Mehrtagestour ist eine Reinigung jedoch sinnvoller, als die verschmutzte Jacke monatelang im Schrank hängen zu lassen. Schritt 1: Pflegeetikett kontrollieren Bevor du startest, wirf einen Blick auf das Pflegeetikett. Seine Angaben haben immer Vorrang, denn Materialien, Membranen und Verarbeitung können sich je nach Modell unterscheiden. Die folgenden Schritte eignen sich grundsätzlich für RADYS Hardshells aus dem R1 Layer. Bei Unsicherheit hältst du dich an die Hinweise des jeweiligen Produkts oder fragst direkt bei RADYS nach. Schritt 2: Die Jacke vorbereiten Eine gute Vorbereitung schützt die Jacke vor unnötiger Reibung und verhindert Beschädigungen während des Waschgangs. Vor dem Waschen solltest du: ·         alle Taschen vollständig leeren ·         Front- und Taschenreissverschlüsse schliessen ·         Unterarmbelüftungen schliessen ·         Klettverschlüsse und Druckknöpfe schliessen ·         Zugkordeln lockern ·         losen Schmutz vorsichtig abschütteln oder abbürsten ·         die Jacke auf links drehen Achte zudem darauf, dass sich keine Reste von Weichspüler oder herkömmlichem Waschmittel in der Waschmittelschublade befinden. Bei Bedarf kannst du die Schublade kurz ausspülen und die Maschine vorab leer spülen lassen. Schritt 3: Das richtige Waschmittel verwenden Für deine Hardshell brauchst du ein flüssiges Spezialwaschmittel für Membran- oder Funktionsbekleidung. Es reinigt das Material, ohne seine technischen Eigenschaften unnötig zu belasten. Verzichte konsequent auf: ·         Weichspüler ·         Bleichmittel ·         optische Aufheller ·         aggressive Fleckenentferner ·         Pulverwaschmittel Weichspüler kann sich auf die Fasern legen und die Atmungsaktivität beeinträchtigen. Auch Waschmittelrückstände sind problematisch. Verwende deshalb nur die empfohlene Menge und dosiere nicht nach dem Prinzip «mehr hilft mehr». Schritt 4: Schonend waschen Wasche die Hardshell bei der auf dem Pflegeetikett angegebenen Temperatur. In vielen Fällen sind 30 Grad und ein sanftes Programm wie Feinwäsche oder Pflegeleicht die richtige Wahl. Wähle eine niedrige Schleuderdrehzahl und gib der Jacke ausreichend Platz in der Trommel. Eine vollgestopfte Waschmaschine verhindert, dass sie sauber ausgespült wird. Nach dem eigentlichen Waschgang ist gründliches Spülen besonders wichtig. Waschmittelreste können die Atmungsaktivität beeinträchtigen. Nutze deshalb nach Möglichkeit einen zusätzlichen Spülgang. Kurz zusammengefasst: ·         Temperatur gemäss Pflegeetikett, häufig 30 Grad ·         Schon- oder Feinwaschprogramm ·         niedrige Schleuderdrehzahl ·         sparsame Waschmitteldosierung ·         mindestens ein gründlicher Spülgang Schritt 5: An der Luft trocknen Wir empfehlen für Hard- und Softshell-Produkte aus den Layern R1 und R2, auf den Wäschetrockner zu verzichten. Hohe Wärme kann die Funktionalität des Materials beeinträchtigen. Hänge deine Jacke nach dem Waschen auf einen ausreichend breiten Bügel und lasse sie vollständig an der Luft trocknen. Wähle dafür einen gut belüfteten Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung und ohne unmittelbare Nähe zu einer Heizung. Achte darauf, dass auch Taschen, Kapuze, Bündchen und Nähte vollständig trocken sind, bevor du die Jacke versorgst. Schritt 6: Imprägnierung kontrollieren Die Membran sorgt für die Wasserdichtigkeit. Die Imprägnierung auf dem Obermaterial sorgt dafür, dass Wasser abperlt und sich der Stoff nicht so schnell vollsaugt. Ob die Imprägnierung noch funktioniert, kannst du mit wenigen Wassertropfen testen: ·         Bilden sich Tropfen und rollen vom Stoff ab, ist die Imprägnierung noch aktiv. ·         Zieht das Wasser in den Oberstoff ein und bildet dunkle Stellen, sollte die Imprägnierung aufgefrischt werden. RADYS empfiehlt, die PFC-freie Imprägnierung ungefähr alle zwei bis drei Waschgänge zu erneuern. Entscheidend ist jedoch auch hier der tatsächliche Zustand der Jacke. So imprägnierst du deine Hardshell richtig Verwende ein umweltfreundliches, PFC-freies Imprägnierspray, das für technische Funktionsbekleidung geeignet ist. Trage es gemäss Herstellerangaben gleichmässig auf die saubere Jacke auf. Behandle besonders beanspruchte Bereiche sorgfältig: ·         Schultern und oberer Rücken ·         Kapuze ·         Brustbereich ·         Ärmel und Ärmelabschlüsse ·         Bereiche unter den Rucksackträgern Entferne überschüssiges Mittel und lasse die Jacke anschliessend wieder vollständig an der Luft trocknen. Beachte sowohl das Pflegeetikett der Jacke als auch die Anleitung des Imprägniermittels. Die häufigsten Fehler bei der Hardshell-Pflege 1. Die Jacke möglichst selten waschen Viele glauben, jede Wäsche schade der Membran. Bleiben Schweiss, Hautfette und Schmutz dauerhaft im Material, kann dies die Funktion jedoch ebenfalls beeinträchtigen. Wasche die Jacke so oft wie nötig und so schonend wie möglich. 2. Normales Vollwaschmittel verwenden Herkömmliche Waschmittel können Zusätze enthalten, die für Funktionsmaterialien ungeeignet sind. Ein spezielles Membran-Waschmittel ist die bessere Wahl. 3. Weichspüler hinzufügen Was bei Alltagswäsche für ein weiches Gefühl sorgt, kann bei Funktionsbekleidung die Atmungsaktivität beeinträchtigen. Weichspüler gehört deshalb nie zur Hardshell-Wäsche. 4. Zu wenig spülen Zurückbleibendes Waschmittel kann die Funktion des Materials beeinträchtigen. Ein zusätzlicher Spülgang ist eine kleine Massnahme mit grosser Wirkung. 5. Die Jacke in den Trockner geben Pflegeempfehlungen können sich je nach Marke und Material unterscheiden. Für RADYS R1 und R2 gilt: an der Luft trocknen und auf hohe Wärme verzichten. So lagerst du deine Hardshell richtig Auch nach dem Waschen lohnt sich etwas Sorgfalt. Versorge deine Jacke erst, wenn sie vollständig trocken ist. Hänge sie locker auf einen breiten Bügel und bewahre sie an einem trockenen, kühlen und lichtgeschützten Ort auf. Vermeide es, die Jacke über längere Zeit stark komprimiert oder feucht im Rucksack zu lagern. Nach der Tour gehört sie deshalb möglichst schnell wieder ausgepackt und zum Trocknen aufgehängt. Kleine Schäden solltest du frühzeitig reparieren lassen. Ein winziger Riss ist einfacher zu beheben, bevor daraus bei der nächsten Tour ein grösseres Problem wird. Gut gepflegt. Bereit für mehr. Eine hochwertige Hardshell ist für viele Jahre und viele Abenteuer gemacht. Die richtige Pflege erhält nicht nur ihren Wetterschutz und ihre Atmungsaktivität, sondern verlängert auch ihre Lebensdauer. Das schont Ressourcen und sorgt dafür, dass du dich bei Regen, Schnee und Wind weiterhin auf deine Ausrüstung verlassen kannst. Wasche deine Hardshell mit dem richtigen Spezialwaschmittel, spüle sie gründlich, lasse sie an der Luft trocknen und frische die Imprägnierung bei Bedarf auf. So ist sie bereit, wenn das Wetter das nächste Mal nicht mitspielt.

Deine nächste Hüttentour

Deine nächste Hüttentour

Richtig packen für deine nächste Hüttentour Der Weg ist geplant, der Schlafplatz reserviert und die Vorfreude steigt. Fehlt nur noch eine Frage: Was kommt in den Rucksack? Bei einer Hüttentour gilt: Du brauchst genug, um auf Wetterwechsel und unerwartete Situationen vorbereitet zu sein. Gleichzeitig trägst du jedes zusätzliche Gramm über viele Höhenmeter nach oben. Die Kunst liegt deshalb nicht darin, für jeden erdenklichen Fall zu packen. Sondern genau das mitzunehmen, was zu deiner Tour passt. Deine Tour bestimmt deine Packliste Bevor du den Rucksack öffnest, solltest du zuerst die Route anschauen. Denn eine Nacht in einer bewarteten Hütte stellt andere Anforderungen als eine mehrtägige Tour durch hochalpines Gelände.   Stell dir vor dem Packen folgende Fragen:   Wie viele Tage bin ich unterwegs?   Wie viele Höhenmeter und Kilometer stehen täglich an?   Wie anspruchsvoll und ausgesetzt ist die Route?   Welche Wetterbedingungen sind zu erwarten?   Ist die Hütte bewartet?   Gibt es unterwegs Verpflegungs- und Wasserstellen?   Benötige ich technische Ausrüstung Prüfe ausserdem direkt bei der Hütte, was vor Ort vorhanden ist. Hüttenfinken, Handtücher, Lademöglichkeiten und Zahlungsmittel unterscheiden sich von Hütte zu Hütte. Welche Rucksackgrösse brauche ich? Für eine Hüttentour mit einer Übernachtung reicht meistens ein Rucksack mit ungefähr 25 bis 30 Litern. Bei mehrtägigen Touren können 35 bis 40 Liter sinnvoll sein. Ein grösserer Rucksack bedeutet jedoch nicht automatisch mehr Komfort. Im Gegenteil: Zusätzlicher Platz wird meistens auch gefüllt. Wähle deshalb einen Rucksack, der gut sitzt und genügend Platz für die notwendige Ausrüstung bietet. Hüftgurt und Schulterträger sollten sich sauber einstellen lassen, damit das Gewicht möglichst angenehm verteilt wird. Und denke daran: Weniger Gewicht bedeutet mehr Energie für die eigentliche Tour. Kleidung: Flexibel statt möglichst viel In den Bergen können sich Temperatur und Wetter innerhalb kurzer Zeit verändern. Beim Aufstieg wird dir warm, auf dem Gipfel weht Wind und am Abend vor der Hütte sinken die Temperaturen deutlich. Statt mehrere komplette Outfits einzupacken, setzt du am besten auf funktionale Layer, die sich flexibel kombinieren lassen. R5 Base Layer: Trocken starten und trocken bleiben Der Base Layer liegt direkt auf der Haut und transportiert Feuchtigkeit nach aussen. Packe ein schnelltrocknendes Funktionsshirt oder ein Shirt aus Merinowolle ein. Für mehrtägige Touren genügt häufig ein zusätzliches Wechselshirt. Du brauchst nicht für jeden Tag ein komplett neues Outfit. Baumwolle ist für schweisstreibende Etappen weniger geeignet. Sie speichert Feuchtigkeit, trocknet langsam und kann dich während einer Pause schnell auskühlen lassen. R4 Mid Layer: Wärme für Pausen und Hüttenabende Ein leichter Mid Layer gehört auch im Sommer in den Rucksack. Ein Stretchfleece oder eine leichte Isolationsjacke hält dich bei kühlen Starts, längeren Pausen und am Abend angenehm warm. Ziehe die wärmende Schicht an, bevor du auskühlst. Besonders nach einem anstrengenden Aufstieg verliert der Körper in der Pause schnell Wärme. R2 Softshell: Schutz bei Wind und Bewegung Eine Softshell eignet sich für trockene, windige Bedingungen. Sie schützt dich vor dem Auskühlen, bleibt gleichzeitig atmungsaktiv und bietet viel Bewegungsfreiheit.Je nach Wetter kannst du sie direkt über dem Base Layer oder zusammen mit einem leichten Mid Layer tragen. R1 Hardshell: Bereit für den Wetterwechsel Eine wasserdichte Jacke gehört bei praktisch jeder Hüttentour in den Rucksack. Auch wenn am Morgen die Sonne scheint, kann sich das Wetter in höheren Lagen rasch verändern. Die Hardshell sollte leicht, gut verstaubar und schnell erreichbar sein. Bei einer unsicheren Prognose oder längerem Regen gehört zusätzlich eine wasserdichte Überhose ins Gepäck. Diese Kleidung gehört in den Rucksack Passe die Auswahl an Jahreszeit, Höhe und Wetterprognose an:   ein zusätzlicher Base Layer oder ein trockenes Wechselshirt   ein leichter Mid Layer   eine Softshell oder windabweisende Jacke  eine wasserdichte Hardshell   bei Bedarf eine Regenhose   leichte Kleidung für die Hütte   frische Unterwäsche   ein zusätzliches Paar Wandersocken   eine leichte Mütze oder ein Stirnband   dünne Handschuhe   eine Cap oder ein Sonnenhut Ein bewährter Tipp: Packe die Kleidung für die Hütte in einen wasserdichten Beutel. So hast du am Abend garantiert etwas Trockenes zum Anziehen. Was brauche ich für die Übernachtung? Eine Berghütte ist kein Hotel. Der Komfort ist einfacher, der Platz begrenzt und nicht alles ist jederzeit verfügbar. Diese Dinge solltest du dabeihaben:   einen leichten Hütten- oder Innenschlafsack   bequeme Kleidung zum Schlafen    Ohrstöpsel    eine Stirnlampe   ein kleines Mikrofaserhandtuch   Zahnbürste und kleine Zahnpasta   persönliche Hygieneartikel   persönliche Medikamente   Bargeld und eine Bankkarte   Identitätskarte und bei Bedarf SAC-Ausweis   Smartphone und eine kompakte Powerbank Hüttenfinken sind in vielen Hütten vorhanden. Kläre dies am besten vor der Tour ab. Dasselbe gilt für Duschen, Steckdosen und die Möglichkeit, mit Karte zu bezahlen. Sicherheit und Orientierung Auch auf einer vermeintlich einfachen Hüttentour kann sich die Situation verändern. Nebel, Gewitter, Altschneefelder oder ein falscher Abzweiger können aus einer gemütlichen Wanderung eine ernsthafte Herausforderung machen. Zur Grundausrüstung gehören deshalb:   Smartphone mit Offline-Karte und gespeicherter Route   Powerbank   kleines Erste-Hilfe-Set   Blasenpflaster und Tape   Rettungsdecke   Sonnenbrille   Sonnencreme und Lippenschutz   Stirnlampe   Taschenmesser oder kleines Multifunktionstool   genügend Getränke und Snacks Je nach Route kommen Wanderstöcke, Grödel, Steigeisen, Pickel, Helm, Klettergurt oder weiteres technisches Material dazu. Solche Ausrüstung gehört jedoch nur dann in den Rucksack, wenn sie zur Tour passt und du sie sicher anwenden kannst. Informiere zudem eine Person über deine geplante Route und die voraussichtliche Rückkehr. Verlasse dich nicht darauf, dass du unterwegs durchgehend Mobilfunkempfang hast. Verpflegung: Genug Energie, wenig Ballast Auf bewarteten Hütten kannst du in der Regel Abendessen und Frühstück beziehen. Für unterwegs brauchst du trotzdem genügend Energie. Gut geeignet sind:   Nüsse und Trockenfrüchte   Energie- oder Müsliriegel   belegte Brote   Käse oder Trockenfleisch   robustes Obst   Elektrolyte bei langen und warmen Etappen Wie viel Wasser du benötigst, hängt von der Dauer, den Temperaturen, der Anstrengung und den Nachfüllmöglichkeiten ab. Prüfe vor der Tour, ob du unterwegs zuverlässig Wasser auffüllen kannst. So packst du deinen Rucksack richtig Nicht nur was du mitnimmst, sondern auch wo du es verstaust, macht einen Unterschied. Schwere Gegenstände gehören möglichst nahe an den Rücken. Leichte und selten benötigte Dinge können weiter unten verstaut werden. Alles, was du unterwegs schnell brauchst, kommt nach oben oder in ein Aussenfach. Dazu gehören insbesondere:   Regenjacke   wärmender Layer   Snacks   Trinkflasche   Sonnencreme   Sonnenbrille   Erste-Hilfe-Set   Karte und Smartphone Verwende kleine Packbeutel, um Kleidung, Hygieneartikel und Elektronik voneinander zu trennen. So findest du alles schneller und schützt empfindliche Gegenstände vor Feuchtigkeit. Drei häufige Fehler beim Packen 1. Für jeden Tag ein neues Outfit mitnehmen: Auf einer Hüttentour muss nicht jedes Kleidungsstück täglich frisch sein. Funktionale Materialien lassen sich mehrfach tragen und trocknen schnell. Ein trockenes Wechselshirt und frische Socken bringen mehr als mehrere komplette Outfits. 2. Die Regenjacke ganz unten verstauen: Wenn das Wetter umschlägt, muss der Wetterschutz sofort erreichbar sein. Packe die Hardshell immer so, dass du sie mit wenigen Handgriffen hervorholen kannst. 3. Erst am Vorabend packen: Wer unter Zeitdruck packt, nimmt häufig zu viel mit oder vergisst wichtige Kleinigkeiten. Lege deine Ausrüstung frühzeitig bereit und prüfe jedes Teil anhand der geplanten Route. Weniger tragen. Mehr erleben. Eine gute Packliste gibt dir Sicherheit, ohne dich unnötig zu belasten. Jedes Teil in deinem Rucksack sollte eine klare Funktion erfüllen und zu deiner Tour passen. Mit leichten, vielseitig kombinierbaren Layern bist du für schweisstreibende Aufstiege, kühle Hüttenabende und überraschende Wetterwechsel vorbereitet. So bleibt mehr Energie für das, worum es bei einer Hüttentour wirklich geht: den Weg, die Aussicht und das Gefühl, am Abend genau dort angekommen zu sein, wo du sein möchtest. Entdecke die passenden RADYS Layer für deine nächste Hüttentour.

Spätsommer in den Bergen: So layerst du richtig

Spätsommer in den Bergen: So layerst du richtig

Kühler Start am Morgen. Schweiss beim Aufstieg. Wind auf dem Gipfel. Und vielleicht noch ein kurzer Regenschauer beim Abstieg. Der Spätsommer gehört zu den schönsten Zeiten für Wanderungen und Bergtouren. Gleichzeitig stellt er besondere Anforderungen an deine Kleidung. Während es im Tal noch angenehm warm sein kann, fühlen sich Schatten, Wind und längere Pausen in höheren Lagen bereits überraschend kühl an. Die Lösung ist nicht möglichst viel Kleidung, sondern die richtige Kombination. Mit einem durchdachten Layering-System kannst du flexibel auf Wetter, Temperatur und Aktivität reagieren. Warum Layering im Spätsommer besonders wichtig ist Im Hochsommer reicht häufig ein leichtes Shirt. Im Herbst gehört die wärmende Jacke von Beginn an dazu. Im Spätsommer ist die Situation weniger eindeutig. Die Temperaturen können sich innerhalb weniger Stunden stark verändern. Hinzu kommen Unterschiede zwischen sonnigen und schattigen Abschnitten, anstrengenden Aufstiegen und ruhigen Pausen. Deine Bekleidung sollte deshalb drei Aufgaben erfüllen: Schweiss zuverlässig vom Körper wegtransportieren bei Bedarf leichte Wärme bieten vor Wind und kurzen Wetterwechseln schützen Genau dafür ist das RADYS Modular Layering System mit seinen fünf aufeinander abgestimmten Layern entwickelt worden. R5: Die richtige Basis direkt auf der Haut Der Base Layer bildet die Grundlage deines Outfits. Er liegt direkt auf der Haut und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit schnell nach aussen transportiert wird. Für bewegungsintensive Touren eignen sich leichte, schnelltrocknende Funktionsshirts. Wenn es morgens bereits kühl ist oder du zu längeren Pausen neigst, kann ein Merino-Shirt eine angenehme Alternative sein. Ein guter R5 Base Layer hält dich nicht automatisch warm. Er hilft aber dabei, dass du trocken bleibst. Und Trockenheit ist die wichtigste Grundlage für ein angenehmes Körperklima. R4: Leichte Wärme, wenn du sie brauchst Der R4 Mid Layer kommt über den Base Layer und sorgt für zusätzliche Wärme. Im Spätsommer sollte er leicht, elastisch und gut verstaubar sein. Ein dünner Stretchfleece oder eine leichte Weste eignet sich besonders gut. Du kannst den Mid Layer beim kühlen Start tragen, während des Aufstiegs ausziehen und auf dem Gipfel wieder anziehen. Der Vorteil gegenüber einer einzigen dicken Jacke: Du kannst deine Bekleidung viel genauer anpassen. So vermeidest du, dass du beim Aufstieg überhitzt und zu stark schwitzt. R2: Schutz vor Wind und wechselhaftem Wetter Wind verändert das Temperaturempfinden massiv. Besonders auf Graten, Gipfeln oder offenen Hängen kann sich ein eigentlich milder Spätsommertag plötzlich kühl anfühlen. Ein R2 Softshell Layer schützt vor Wind, ist wasserabweisend und bietet gleichzeitig viel Bewegungsfreiheit. Er eignet sich ideal für trockene Tage mit wechselnden Bedingungen und kann je nach Tour direkt über dem Base Layer oder über einem leichten Mid Layer getragen werden. Bei kurzen, leichten Niederschlägen bietet eine Softshell zusätzlichen Schutz. Ist anhaltender Regen angekündigt, gehört jedoch eine wasserdichte R1 Hardshell in den Rucksack. Drei einfache Layering-Formeln für den Spätsommer Für eine sonnige Tagestour R5 Base Layer + leichter R4 Mid Layer im Rucksack Starte mit dem Base Layer und ziehe den Mid Layer erst an, wenn es kühler wird. So vermeidest du unnötiges Schwitzen. Für eine windige Gipfeltour R5 Base Layer + R2 Softshell Die Softshell schützt dich vor Wind und bietet trotzdem einen angenehmen Klima- und Bewegungskomfort. Für unsichere Wetterbedingungen R5 Base Layer + leichter R4 Mid Layer + R1 Hardshell im Rucksack Damit bist du auf kühle Temperaturen, Pausen und Regen vorbereitet, ohne während der gesamten Tour zu viel tragen zu müssen. Drei häufige Layering-Fehler 1. Bereits zu warm starten Wenn dir am Ausgangspunkt angenehm warm ist, trägst du häufig bereits zu viel. Starte lieber leicht kühl. Nach wenigen Minuten Bewegung steigt deine Körpertemperatur automatisch. 2. Zu lange mit dem Ausziehen warten Ziehe einen Layer aus, bevor du stark schwitzt. Warte nicht, bis dein Shirt bereits komplett nass ist. 3. Erst in der Pause reagieren Ziehe deine wärmende oder winddichte Schicht an, sobald du den Gipfel erreichst oder eine Pause machst. So bleibt die gespeicherte Körperwärme erhalten. Weniger mitnehmen. Besser kombinieren. Gutes Layering bedeutet nicht, möglichst viele Kleidungsstücke einzupacken. Entscheidend ist, dass jedes Teil eine klare Funktion erfüllt und sich flexibel mit den anderen Layern kombinieren lässt. So bleibst du bei kühlen Starts, warmen Aufstiegen und windigen Gipfeln angenehm trocken und jederzeit bereit für wechselnde Bedingungen. Ausgewählte RADYS Layer für deine nächsten Spätsommer-Abenteuer findest du aktuell im Sommer Sale. Jetzt Spätsommer-Layer entdecken

Fabric Loop: Ein Schritt in Richtung zirkulärer Textilwirtschaft in der Schweiz

Fabric Loop: Ein Schritt in Richtung zirkulärer Textilwirtschaft in der Schweiz

Fabric Loop: Ein Meilenstein für die zirkuläre Textilwirtschaft in der Schweiz Am 12. November 2024 wurde Fabric Loop als Initiative zur Förderung von Recycling und Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie gegründet. Radys ist stolz, als Gründungsmitglied Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein. Zusammen mit weiteren renommierten Marken wie CALIDA, Mammut, Odlo, PKZ, Switcher und Workfashion setzt Fabric Loop auf eine nachhaltige Lösung, um Textilkreisläufe in der Schweiz zu schließen. Ziel ist es, durch eine vorgezogene Recyclingabgabe und innovative Branchenlösungen die Wiederverwertung von Textilien zu steigern und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Radys gemeinsam mit Fabric Loop den Weg zu einer grüneren Textilindustrie ebnet.

20 Jahre Radys – Jubiläumstour quer durch die Schweiz

20 Jahre Radys – Jubiläumstour quer durch die Schweiz

Radys feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Tour durch die Schweiz. Gegründet im Jahr 2003 von dem Schweizer Leistungssportler und Bergenthusiasten Adrian Ruhstaller, hat sich das Unternehmen seitdem der Herstellung nachhaltiger und qualitativ hochwertiger Funktionskleidung verschrieben. Die atemberaubende Alpenlandschaft, die Radys umgibt, dient dabei nicht nur als Testgelände, sondern auch als wichtige Inspirationsquelle für die Entwicklung von innovativer Bergspor tbekleidung. Ob im Sommer oder Winter, auf dem Berg oder im Tal, bei strahlendem Sonnenschein oder stürmischen Bedingungen – Radys steht für höchste Funktionalität und Komfort. Die Geschichte von Radys: Von der Vision zur erfolgreichen Marke Die Vision, eine eigene Bergsport-Kollektion zu kreieren, hegte Adrian Ruhstaller bereits im Alter von 14 Jahren. Mit 30 Jahren erfüllte er sich diesen Traum. Mit jahrelanger Erfahrung in der Textilbranche – unter anderem bei C&A, Mammut und Belowzero – sowie einem Abschluss als Betriebswirtschafter HF, gründete Adrian die Marke Radys. Seither hat er das Unternehmen mit viel Leidenschaft und Engagement durch die Herausforderungen des Marktes geführt. Heute ist Adrian als Vater von zwei Kindern besonders dem Klimaschutz verpflichtet. Radys arbeitet kontinuierlich daran, Produkte und Prozesse nachhaltiger zu gestalten und die Textilindustrie zukunftsfähiger zu machen. Jubiläumstour 2023: 370 Kilometer und 8848 Höhenmeter Anlässlich des 20-jährigen Marken-Jubiläums und seines 50. Geburtstags nahm Adrian Ruhstaller im Februar 2023 eine außergewöhnliche Herausforderung an: Mit Skiern und seinem Gravel Bike legte er in nur drei Tagen 370 Kilometer und 8848 Höhenmeter von Samnaun nach Zermatt zurück. Auf dieser beeindruckenden Jubiläums-Tour besuchte er 16 Sportfachhändler und bedankte sich persönlich für die langjährige Zusammenarbeit. Diese einzigartige Reise wurde von dem Filmemacher Thomas Oschwald in einem bewegenden Video dokumentiert. Schauen dir das Video an! Erlebe die Jubiläumstour von Adrian Ruhstaller und erhalten einen exklusiven Einblick in die Herausforderungen und Höhenpunkte der Tour.