Ready to explore
Bei Radys gehen wir unseren eigenen Weg bei der Entwicklung nachhaltiger Funktionsbekleidung. Als erfahrene Outdoor-Sportler und Textilexperten setzen wir auf eine limitierte Kollektion langlebiger Produkte - die durch exakte Passform, fortschrittliche Technologien und umweltfreundliche Fertigung dauerhaft überzeugen.
Modular Layering System
Unsere innovative Bergsportbekleidung wird in den Schweizer Alpen entwickelt, ist universell einsetzbar und lässt sich perfekt miteinander kombinieren. Das durchdachte Modular Layering System macht es dir leicht, ein passendes Outfit für jede Wetterlage und Aktivität zusammenzustellen.


R'Sonic - Kissbonding Technologie
Übereinander gelegte Stoffe können durch ein Ultraschall aktiviertes Rad geschnitten und verschweisst werden. Nach dem Aufklappen wird die sich küssende Naht innen mit einem Stoffband dauerhaft verstärkt, wodurch ultra flache und elastische Stoffverbindungen erreicht werden.
Stories, Ratgeber und Infos
Swiss Cheese Membrane Technology: Unsere neue Innovation
Der Aufstieg ist steil. Dein Körper produziert Wärme und Feuchtigkeit. Gleichzeitig ziehen Wolken auf und erste Regentropfen fallen. Jetzt muss deine Hardshell zwei scheinbar gegensätzliche Aufgaben erfüllen: Sie soll Regen zuverlässig draussen halten und den entstehenden Wasserdampf möglichst schnell nach aussen transportieren. Genau hier setzt unsere neue R’Tech Nano-Membrane an. Sie verbindet hohen Wetterschutz mit aussergewöhnlicher Atmungsaktivität und kommt vollständig ohne PFAS und PFC aus. Das technische Prinzip dahinter ist komplex. Sein Name ist bewusst einfach gehalten: Swiss Cheese Membrane Technology. Was macht eine Membrane eigentlich? Eine Membrane ist eine sehr dünne Funktionsschicht innerhalb des Stoffaufbaus einer Hardshell. Von aussen ist sie kaum sichtbar, für die Funktion der Jacke ist sie jedoch entscheidend. Ihre Aufgabe besteht darin, Wasser, Wind und Feuchtigkeit gezielt zu kontrollieren: Regentropfen sollen nicht von aussen eindringen. Wind soll nicht durch das Material gelangen. Wasserdampf soll vom Körper nach aussen entweichen können. Das klingt einfach. Technisch ist es jedoch eine grosse Herausforderung. Ist eine Membrane besonders dicht, kann sich Feuchtigkeit im Inneren stauen. Ist sie sehr durchlässig, kann der Wetterschutz darunter leiden. Deshalb bedeutete Hardshell-Technologie lange Zeit vor allem eines: einen Kompromiss zwischen Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Mit R’Tech Nano wollen wir diesen Kompromiss deutlich reduzieren. So funktioniert die Swiss Cheese Membrane Technology Die R’Tech Nano-Membrane basiert auf Polyurethan, kurz PU. Sie ist hydrophob, mikroporös und vollständig frei von PFAS und PFC. Mikroporös bedeutet, dass die Membrane eine sehr grosse Anzahl ultrafeiner Poren besitzt. Diese Öffnungen sind so aufgebaut, dass Wasserdampf nach aussen entweichen kann, Regentropfen aber nicht durch die Membrane gelangen. Um dieses Prinzip verständlich zu machen, verwenden wir einen typisch schweizerischen Grössenvergleich: Wäre eine einzelne Membranpore so gross wie ein Loch in einem Schweizer Käse, wäre ein Regentropfen ungefähr so gross wie ein Stadion. Der Wasserdampf wäre dagegen lediglich so fein wie ein Haar. Der Vergleich ist bewusst bildlich, aber massstabsgetreu. Er zeigt, weshalb die Membrane in beide Richtungen unterschiedlich funktioniert: Feiner Wasserdampf gelangt nach aussen. Grosse Wassertropfen bleiben draussen. Das Resultat ist eine Hardshell, die dich bei Niederschlag schützt und gleichzeitig den Feuchtigkeitstransport bei körperlicher Aktivität unterstützt. 23’577 Gramm Wasserdampf pro Quadratmeter Wie atmungsaktiv eine Membrane ist, wird unter kontrollierten Bedingungen gemessen. Der Wert zeigt, wie viel Wasserdampf innerhalb von 24 Stunden durch einen Quadratmeter Material transportiert werden kann. Die mit R’Tech Nano ausgestattete R1 Alpine Tech Jacket erreicht eine Wasserdampfdurchlässigkeit von: 23’577 g/m²/24 h Eine marktführende Vergleichsjacke erreichte unter denselben Testbedingungen: 15’893 g/m²/24 h Damit lag die Atmungsaktivität der R1 Alpine Tech Jacket im direkten Vergleichstest rund 48 % höher. Was bedeutet das für dich? Bei einem anstrengenden Aufstieg entsteht Wärme. Dein Körper beginnt zu schwitzen und innerhalb der Jacke bildet sich Wasserdampf. Kann dieser nicht ausreichend entweichen, fühlt sich die Bekleidung von innen feucht an, selbst wenn kein Regen eingedrungen ist. Die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit der R’Tech Nano-Membrane hilft dabei, diese Feuchtigkeit schneller nach aussen zu transportieren. 41 Meter Wassersäule für zuverlässigen Schutz Die Wasserdichtigkeit eines Materials wird mit der sogenannten Wassersäule angegeben. Sie beschreibt, welchem Wasserdruck ein Material standhält, bevor Feuchtigkeit hindurchtritt. Die R1 Alpine Tech Jacket mit R’Tech Nano erreicht eine Wassersäule von: 41 Metern beziehungsweise 41’000 Millimetern Die getestete Vergleichsjacke erreichte unter denselben Bedingungen 35 Meter. Damit lag die Wasserdichtigkeit der R’Tech Nano-Konstruktion im Vergleichstest sechs Meter beziehungsweise rund 16 % höher. Besonders wichtig: Die höhere Wasserdichtigkeit wurde auch nach drei Waschgängen bestätigt. Eine hohe Wassersäule bietet zusätzliche Reserven, wenn das Material nicht nur Regen, sondern auch mechanischem Druck ausgesetzt ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn: die Schultergurte eines Rucksacks auf der Jacke aufliegen du dich auf eine nasse Oberfläche setzt Wind den Regen gegen das Material drückt das Gewebe beim Klettern oder auf einer Hochtour belastet wird Warum Laborwerte nicht die ganze Geschichte erzählen Technische Messwerte machen Materialien vergleichbar. Sie können das persönliche Tragegefühl auf einer Tour jedoch nicht vollständig abbilden. Wie trocken und angenehm du dich fühlst, hängt zusätzlich von verschiedenen Faktoren ab: Intensität deiner Aktivität Temperatur und Luftfeuchtigkeit Passform der Jacke verwendete Base- und Mid-Layer Belüftungsmöglichkeiten persönliches Wärme- und Schweissempfinden Auch die beste Membrane kann nur funktionieren, wenn die Feuchtigkeit durch die darunterliegenden Bekleidungsschichten bis zur Aussenschicht transportiert wird. Ein Baumwollshirt unter einer hoch atmungsaktiven Hardshell bleibt deshalb trotzdem eine schlechte Kombination. Baumwolle speichert Feuchtigkeit und trocknet nur langsam. Hydrophob von Grund auf Die R’Tech Nano-Membrane ist von sich aus hydrophob. Das bedeutet, dass das Material Wasser abweist und kaum aufquillt. Dadurch benötigt die Membrane selbst keine zusätzlichen Beschichtungen oder Versiegelungen ihrer Poren. Das Laminat bleibt glatter und die bei gewissen Membranen bekannte Orangenhaut-Optik wird reduziert. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Membrane und Aussenmaterial: Auch bei einer hydrophoben Membrane benötigt der Oberstoff eine wasserabweisende Ausrüstung. Bei RADYS erfolgt diese Imprägnierung ohne PFAS und PFC. Die Imprägnierung sorgt dafür, dass Wasser auf der Oberfläche abperlt. Die Membrane darunter bildet den eigentlichen wasserdichten Schutz. Vollständig PFAS- und PFC-frei Viele herkömmliche mikroporöse Membranen basieren auf PTFE oder verwandten fluorierten Technologien. PFAS werden häufig als Ewigkeitschemikalien bezeichnet, weil viele dieser Stoffe in der Umwelt kaum abgebaut werden. Sie können über lange Zeiträume in Wasser, Böden und Lebewesen verbleiben. RADYS hat bereits 2014 als erste Bekleidungsmarke weltweit die gesamte Kollektion auf eine PFC-freie Wasserabweisung umgestellt. Mit der neuen R’Tech Nano-Technologie gehen wir einen weiteren Schritt: Auch die Membrane selbst ist vollständig frei von PFAS und PFC. Damit zeigen wir, dass leistungsstarker Wetterschutz, hohe Atmungsaktivität und ein verantwortungsvollerer Materialeinsatz kein Widerspruch sein müssen. «Mit unserer R’Tech Nano-Membrane zeigen wir, dass leistungsstarker Wetterschutz und eine PFAS-freie Membrane kein Widerspruch sind.» Adrian Ruhstaller, Gründer von RADYS R’Tech Nano im Modular Layering System Die R1 Alpine Tech Jacket bildet innerhalb des RADYS Modular Layering Systems die äusserste Schutzschicht. Je nach Tour und Temperatur kannst du sie unterschiedlich kombinieren: R5 Base Layer für den Feuchtigkeitstransport direkt auf der Haut R4 Mid Layer für zusätzliche Wärme R3 Insulation Layer bei kalten Bedingungen R1 Alpine Tech Jacket als Schutz vor Wind, Regen und Schnee Das Ziel ist nicht, möglichst viele Schichten zu tragen. Jede Schicht soll eine klar definierte Funktion übernehmen und mit den anderen Layern zusammenspielen. So kann auch die R’Tech Nano-Membrane ihre Leistung optimal entfalten. Entwickelt für anspruchsvolle Bergmomente RADYS entwickelt seine Bergsportbekleidung in der Schweiz für Menschen, die sich bei wechselnden Bedingungen auf ihre Ausrüstung verlassen müssen. R’Tech Nano ist der nächste Schritt auf diesem Weg: eine leistungsfähige Membrantechnologie, die hohen Schutz, hohe Atmungsaktivität und einen verantwortungsvolleren Materialeinsatz verbindet. Oder etwas einfacher gesagt: Schweiss gelangt nach aussen. Regen bleibt draussen. Mehr Schutz. Mehr Atmungsaktivität. Mehr Nachhaltigkeit.
Nachhaltigkeit ohne Greenwashing: Was RADYS konkret anders macht
Nachhaltigkeit ist schnell versprochen. Ein grünes Etikett, ein recycelter Materialanteil oder ein einzelnes «umweltfreundliches» Produkt reichen heute oft aus, um ganze Kollektionen als nachhaltig zu bezeichnen. Doch echte Verantwortung beginnt dort, wo Massnahmen konkret, überprüfbar und langfristig angelegt sind. Dabei gilt auch für uns: Die Herstellung von Outdoorbekleidung benötigt Rohstoffe, Energie, Wasser und Transportwege. Vollständig ohne Auswirkungen auf die Umwelt geht es nicht. Unser Anspruch ist deshalb nicht, uns als perfekte Marke darzustellen. Wir wollen transparent zeigen, was wir bereits verändert haben, wo wir Verantwortung übernehmen und an welchen Lösungen wir gemeinsam mit anderen Akteuren arbeiten. Greenwashing beginnt bei vagen Versprechen Begriffe wie «grün», «umweltfreundlich» oder «nachhaltig» sagen allein wenig aus. Entscheidend sind die Fragen dahinter: Welche konkrete Massnahme wurde umgesetzt? Gilt sie für ein einzelnes Produkt oder die gesamte Kollektion? Wird die Wirkung gemessen? Gibt es externe Standards oder unabhängige Partner? Werden auch Zielkonflikte und Grenzen offengelegt? Für RADYS bedeutet Nachhaltigkeit deshalb mehr als die Auswahl einzelner Materialien. Wir betrachten die verwendete Chemie, die Herstellung, die Lebensdauer der Produkte und die Frage, was mit Textilien am Ende ihrer Nutzung geschieht. Seit 2014 konsequent PFC-frei Outdoorbekleidung soll zuverlässig vor Regen, Schnee und Wind schützen. Lange Zeit wurden für die wasserabweisende Ausrüstung von Textilien fluorierte Chemikalien eingesetzt. Diese werden häufig als PFC oder heute umfassender als PFAS bezeichnet. Der Vorteil dieser Stoffe ist ihre starke wasser-, schmutz- und ölabweisende Wirkung. Das Problem: Viele PFAS werden in der Umwelt kaum abgebaut und können sich über sehr lange Zeiträume in Wasser, Böden, Tieren und Menschen anreichern. RADYS hat deshalb bereits 2014 die gesamte Kollektion auf eine PFC-freie Wasserabweisung umgestellt. Zu einem Zeitpunkt, als fluorierte Ausrüstungen in der Outdoorbranche noch weitgehend als Standard galten. Greenpeace führte R’ADYS später als eine der kleineren Outdoor-Marken auf, deren gesamte funktionelle Wetterschutzkollektion bereits PFC-frei erhältlich war. Diese Entscheidung bringt auch einen Zielkonflikt mit sich: Eine PFC-freie Ausrüstung weist Wasser zuverlässig ab, bietet jedoch eine geringere Beständigkeit gegenüber Öl. Für den Einsatz im Bergsport ist dieser Nachteil in den meisten Situationen kaum relevant. Für die Umwelt macht der Verzicht hingegen einen entscheidenden Unterschied. Wir finden: Nachhaltigkeit ohne Greenwashing bedeutet auch, solche Abwägungen offen zu benennen. bluesign System Partner: Verantwortung beginnt vor dem fertigen Produkt RADYS ist offizieller bluesign System Partner. Der bluesign Ansatz setzt nicht erst beim fertigen Kleidungsstück an, sondern betrachtet die gesamte textile Wertschöpfungskette. Im Fokus stehen unter anderem: ein verantwortungsvoller Umgang mit Chemikalien der Schutz der Menschen in der Produktion ein reduzierter Verbrauch von Wasser und Energie geringere Emissionen und Umweltbelastungen mehr Transparenz innerhalb der Lieferkette Der System-Partnerstatus umfasst unter anderem regelmässige Beurteilungen, Analysen der Lieferkette und konkrete Verbesserungsmassnahmen. RADYS ist in der offiziellen bluesign Partnerliste als Schweizer Marke aufgeführt. Wichtig ist uns auch hier eine klare Unterscheidung: Eine bluesign Systempartnerschaft bedeutet nicht automatisch, dass jedes einzelne Produkt das Label «bluesign PRODUCT» trägt. Sie bedeutet, dass sich RADYS verpflichtet, nach den Anforderungen des Systems zu arbeiten und die Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln. STS 2030: Gemeinsame Ziele statt isolierter Einzelmassnahmen Viele Herausforderungen der Textilindustrie lassen sich nicht von einer Marke allein lösen. Deshalb ist RADYS Mitglied und verpflichteter Akteur bei Sustainable Textiles Switzerland 2030, kurz STS 2030. Das Programm will die Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten. Die gemeinsamen Ziele betreffen vier zentrale Bereiche: Reduktion der Treibhausgasemissionen faire Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen Förderung kreislauffähiger Geschäftsmodelle mehr Transparenz für verantwortungsvolle Kaufentscheide Die beteiligten Unternehmen verpflichten sich zu den Zielen des Programms sowie dazu, ihre Fortschritte regelmässig zu messen und zu kommunizieren. RADYS wird auf der offiziellen Website als verpflichteter Akteur aufgeführt. Die Mitgliedschaft ist für uns deshalb kein dekoratives Logo. Sie schafft einen verbindlichen Rahmen, ermöglicht den Austausch mit anderen Unternehmen und macht Fortschritte besser vergleichbar. Fabric Loop: Kreislaufwirtschaft braucht eine Branchenlösung Ein besonders schwieriges Thema beginnt erst nach dem Verkauf eines Produkts: Was geschieht mit einem Kleidungsstück, wenn es nicht mehr genutzt werden kann? Einzelne Rücknahmeaktionen reichen nicht aus, um die grossen Mengen an Alttextilien sinnvoll zu sammeln, zu sortieren, wiederzuverwenden und zu recyceln. Dafür braucht es eine funktionierende Infrastruktur und eine gemeinsame Lösung für die gesamte Branche. RADYS hat deshalb 2024 gemeinsam mit weiteren Schweizer Textilunternehmen und Swiss Textiles den Verein Fabric Loop gegründet. Fabric Loop arbeitet an einem schweizweiten Kreislaufsystem, das verschiedene Strategien miteinander verbindet: Reuse: Produkte möglichst lange weiterverwenden Repair: Kleidung reparieren und ihre Nutzungsdauer verlängern Recycle: nicht mehr tragbare Textilien wieder als Rohstoff nutzen Finanziert werden soll das System unter anderem über einen vorgezogenen Recycling- beziehungsweise Kreislaufbeitrag. RADYS ist nicht nur Gründungsmitglied. Adrian Ruhstaller, CEO und Gründer von RADYS, engagiert sich auch im Vorstand von Fabric Loop. Damit bringen wir uns aktiv in die Entwicklung der Branchenlösung ein. Unser Ziel ist nicht nur, bessere Produkte herzustellen. Wir wollen dazu beitragen, dass Textilien in der Schweiz künftig länger genutzt und in funktionierenden Kreisläufen geführt werden können. 1 % unseres Umsatzes für Nachhaltigkeitsprojekte Nachhaltigkeitsprojekte benötigen nicht nur gute Absichten, sondern auch finanzielle Mittel. Deshalb investieren wir 1 % unseres Umsatzes in ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte. Die Höhe des Engagements wächst damit direkt mit unserem Unternehmen. Diese Entscheidung ist bewusst an den Umsatz gekoppelt und nicht an den Gewinn einzelner Produkte. So wird Nachhaltigkeit nicht von einer Sonderkollektion oder einer kurzfristigen Kampagne abhängig, sondern fest mit unserer wirtschaftlichen Tätigkeit verbunden. Langlebigkeit bleibt ein zentraler Faktor Die Umweltwirkung eines Produkts entsteht nicht nur bei der Herstellung. Entscheidend ist auch, wie lange und wie häufig es genutzt wird. Ein Kleidungsstück, das zuverlässig funktioniert, vielseitig kombiniert werden kann und über viele Jahre getragen wird, muss weniger schnell ersetzt werden. Deshalb setzen wir auf hochwertige Materialien, funktionale Konstruktionen und ein modulares Layering-System. Die einzelnen RADYS Layer sind so entwickelt, dass sie je nach Wetter, Temperatur und Aktivität miteinander kombiniert werden können. Dadurch entsteht keine Kollektion für einen einzigen Einsatzbereich, sondern ein System für unterschiedliche Touren und Jahreszeiten. Auch die richtige Pflege trägt dazu bei, die Funktion und Lebensdauer von Outdoorbekleidung zu erhalten. Regelmässiges Waschen nach Pflegeanleitung, eine gezielte Reaktivierung der Imprägnierung und kleinere Reparaturen können verhindern, dass ein grundsätzlich intaktes Produkt frühzeitig ersetzt wird. Was RADYS konkret anders macht Unser Nachhaltigkeitsansatz lässt sich auf fünf Punkte reduzieren: Wir verzichten seit 2014 in der gesamten Kollektion auf PFC-haltige Wasserabweisungen. Wir arbeiten als bluesign System Partner an verantwortungsvolleren Materialien und Produktionsprozessen. Wir verpflichten uns als Mitglied von STS 2030 zu gemeinsamen und messbaren Branchenzielen. Wir gestalten als Gründungs- und Vorstandsmitglied von Fabric Loop die Schweizer Textilkreislaufwirtschaft aktiv mit. Wir investieren 1 % unseres Umsatzes in Nachhaltigkeitsprojekte. Keine dieser Massnahmen löst allein sämtliche Herausforderungen der Textilindustrie. Zusammen schaffen sie aber konkrete Veränderungen, die über ein grünes Etikett hinausgehen. Nicht perfekt. Aber verbindlich. Nachhaltigkeit ist kein Zustand, den ein Unternehmen irgendwann vollständig erreicht. Sie ist ein laufender Prozess aus Entscheidungen, Investitionen, Zusammenarbeit und kontinuierlicher Verbesserung. Wir werden deshalb nicht behaupten, bereits am Ziel zu sein. Unser Versprechen ist ein anderes: Wir wollen unsere Verantwortung ernst nehmen, unsere Massnahmen konkret benennen und gemeinsam mit starken Partnern an Lösungen arbeiten, die langfristig Wirkung entfalten. Denn wer die Berge liebt, sollte nicht nur Bekleidung für sie entwickeln. Er sollte auch dazu beitragen, sie für kommende Generationen zu erhalten.
PFAS und PFC: Was steckt dahinter und warum ist PFAS/PFC-frei wichtig?
Regen perlt ab. Schnee bleibt nicht haften. Schmutz lässt sich einfach abwischen. Lange galten fluorierte Chemikalien als ideale Lösung, um Outdoorbekleidung dauerhaft vor Wasser, Öl und Verschmutzung zu schützen. Das Problem: Viele dieser Stoffe bleiben nicht nur lange auf der Jacke, sondern auch extrem lange in der Umwelt. Deshalb begegnen dir auf Outdoorprodukten heute immer häufiger Begriffe wie PFC-frei oder PFAS-frei. Doch was bedeuten diese Abkürzungen? Sind PFC und PFAS dasselbe? Und kann eine Hardshell ohne diese Stoffe überhaupt zuverlässig vor Regen schützen? Wir bringen Ordnung in die Begriffe und zeigen, weshalb RADYS schon früh auf eine PFC-freie Wasserabweisung umgestellt hat. Was sind PFAS? PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Dahinter verbirgt sich keine einzelne Chemikalie, sondern eine sehr grosse und vielfältige Stoffgruppe. PFAS werden seit Jahrzehnten in zahlreichen industriellen Prozessen und Konsumgütern eingesetzt. Sie finden sich beispielsweise in bestimmten Beschichtungen, Lebensmittelverpackungen, Löschschäumen, Pfannen und Textilien. Der Grund für ihren breiten Einsatz liegt in ihren besonderen Eigenschaften. Viele PFAS sind beständig gegen: Wasser Öl und Fett Schmutz Hitze chemische Einflüsse Diese Eigenschaften entstehen unter anderem durch sehr stabile Kohlenstoff-Fluor-Verbindungen. Genau diese Stabilität macht PFAS technisch interessant und ökologisch problematisch. Was bedeutet PFC? Der Begriff PFC wurde in der Outdoor- und Textilbranche lange als Sammelbegriff für fluorierte Chemikalien verwendet. Deshalb ist auf vielen Produkten und in älteren Informationen von PFC-freien Imprägnierungen die Rede. Heute wird häufiger der Begriff PFAS verwendet. Er ist wissenschaftlich und regulatorisch präziser und umfasst eine grosse Gruppe per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen. Im Zusammenhang mit Outdoorbekleidung verfolgen die Bezeichnungen PFC-frei und PFAS-frei meist dieselbe grundsätzliche Botschaft: Die wasserabweisende Funktion soll ohne die problematischen fluorierten Chemikalien erreicht werden. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick. Manche Aussagen beziehen sich nur auf die Imprägnierung des Oberstoffs, andere auf die verwendete Membran oder das gesamte Produkt. Transparente Angaben zur jeweiligen Technologie sind deshalb wichtig. Warum wurden PFAS in Outdoorbekleidung eingesetzt? Bei Wetterschutzbekleidung kamen fluorierte Chemikalien vor allem für die dauerhaft wasserabweisende Ausrüstung des Obermaterials zum Einsatz. Häufig wird dafür die Abkürzung DWR verwendet. Sie steht für Durable Water Repellent. Eine solche Behandlung sorgt dafür, dass sich Wasser zu Tropfen formt und von der Oberfläche abrollt. Der Aussenstoff saugt sich dadurch weniger schnell voll, bleibt leichter und fühlt sich angenehmer an. Wichtig ist die Unterscheidung: Die Imprägnierung macht eine Hardshell nicht allein wasserdicht. Für die eigentliche Wasserdichtigkeit sind vor allem die Membran, die Verarbeitung der Nähte und die Konstruktion des Kleidungsstücks verantwortlich. Die Imprägnierung unterstützt diese Funktion, indem sie verhindert, dass sich der Oberstoff zu schnell mit Wasser vollsaugt. Warum gelten PFAS als problematisch? Die aussergewöhnliche Beständigkeit der Stoffe hat eine Kehrseite. Viele PFAS werden in der Natur kaum oder nur sehr langsam abgebaut. Deshalb werden sie häufig als Ewigkeitschemikalien bezeichnet. Gelangen PFAS in die Umwelt, können sie sich über Wasser und Böden verbreiten. Einige Stoffe können sich zudem in Menschen, Tieren und Nahrungsketten anreichern. Die nachträgliche Entfernung aus belastetem Wasser oder Boden ist technisch aufwendig und teuer. PFAS bilden eine grosse Stoffgruppe und sind nicht alle gleich gut untersucht oder gleich zu bewerten. Bei mehreren bekannten Vertretern wurden jedoch negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit festgestellt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit betrachtet bei vier besonders untersuchten PFAS die verminderte Reaktion des Immunsystems auf Impfungen als kritischen gesundheitlichen Effekt. Das Grundproblem bleibt unabhängig von einzelnen Substanzen bestehen: Was über sehr lange Zeit nicht zerfällt, kann sich über Generationen in der Umwelt verteilen und dort erhalten bleiben. Wie gelangen PFAS in die Umwelt? Der Eintrag kann entlang verschiedener Phasen des Produktlebenszyklus erfolgen: bei der Herstellung der Chemikalien während der Produktion und Ausrüstung von Textilien durch Nutzung, Abrieb und Waschen bei der Entsorgung oder Verbrennung über belastete Abwässer und Produktionsstandorte Die einzelne Jacke ist dabei nur ein Teil eines viel grösseren Gesamtbilds. PFAS kommen in zahlreichen Anwendungen vor. Gerade deshalb ist es wichtig, dort auf fluorierte Chemikalien zu verzichten, wo funktionierende Alternativen verfügbar sind. Bedeutet PFC-frei weniger Wetterschutz? Nein. Eine PFC-freie Imprägnierung kann Wasser weiterhin zuverlässig abweisen. Sie muss jedoch korrekt auf das Material abgestimmt und regelmässig gepflegt werden. Wir weisen offen auf einen kleinen Unterschied hin: Eine PFC-freie Behandlung weist Öl weniger stark ab als eine klassische fluorierte Ausrüstung. Für Bergsportbekleidung ist dies in den meisten Situationen kaum relevant. Entscheidend ist der Schutz vor Regen, Schnee und Feuchtigkeit. Bei einer Hardshell entsteht zuverlässiger Wetterschutz ohnehin aus mehreren Komponenten: einer wasserdichten und atmungsaktiven Membran funktional verarbeiteten Nähten passenden Reissverschlüssen und Abschlüssen einer wasserabweisenden Behandlung des Oberstoffs einer durchdachten Kapuzen- und Schnittkonstruktion PFC-frei bedeutet deshalb nicht automatisch weniger Leistung. Es bedeutet, die notwendige Funktion mit einer verantwortungsvolleren chemischen Lösung zu erreichen. Der RADYS Weg: PFC-frei seit 2014 Wir stellten bereits 2014 die gesamte Kollektion auf eine PFC-freie Wasserabweisung um. Damit gehörten wir zu den frühen Vorreitern der Outdoorbranche. Bei den Wetterschutzlayern verwenden wir eine PFC-freie Imprägnierung, die Wasser abperlen lässt, ohne dafür die problematischen Ewigkeitschemikalien einzusetzen. Der Anspruch dahinter ist klar: Funktion und Nachhaltigkeit sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Eine Jacke muss im Gebirge zuverlässig funktionieren und gleichzeitig so entwickelt sein, dass ihre Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering bleiben. Auch PFC-freie Bekleidung braucht Pflege Jede wasserabweisende Ausrüstung verliert durch Reibung, Schmutz und häufige Nutzung mit der Zeit an Wirkung. Das gilt auch für PFC-freie Imprägnierungen. Wenn Wasser nicht mehr sauber abperlt, ist deine Jacke deshalb nicht automatisch undicht. Häufig muss sie zuerst richtig gereinigt oder neu imprägniert werden. Beachte dabei folgende Grundregeln: Pflegeetikett kontrollieren spezielles Waschmittel für Funktionsbekleidung verwenden auf Weichspüler verzichten Waschmittelreste gründlich ausspülen RADYS Hard- und Softshell-Produkte an der Luft trocknen bei Bedarf ein PFC-freies Imprägnierspray verwenden Die richtige Pflege erhält die Funktion und verlängert die Lebensdauer des Produkts. Auch das ist ein wichtiger Teil nachhaltiger Outdoorbekleidung. Soll ich ältere Outdoorbekleidung mit fluorierter Imprägnierung entsorgen? Eine noch funktionierende Jacke solltest du nicht vorschnell wegwerfen. Ein Produkt möglichst lange zu nutzen, zu pflegen und bei Bedarf zu reparieren, ist in vielen Fällen sinnvoller als ein sofortiger Neukauf. Wenn eine Neuanschaffung ansteht, kannst du gezielt auf transparente Angaben wie PFC-freie Imprägnierung und PFAS-freie Membran achten. So unterstützt du Technologien, die langfristig ohne schwer abbaubare fluorierte Chemikalien auskommen. Verantwortung beginnt beim Material PFAS haben Outdoorbekleidung lange leistungsfähiger gemacht. Ihre extreme Beständigkeit ist jedoch gleichzeitig ihr grösstes Problem. Was Regen, Öl und Schmutz zuverlässig abweist, verschwindet nach der Nutzung nicht einfach wieder. PFC-freie Imprägnierungen zeigen, dass zuverlässiger Wetterschutz auch ohne diese Ewigkeitschemikalien möglich ist. Mit der PFAS-freien R’Tech Nano Membrane geht RADYS noch weiter und verbindet eine innovative Membrantechnologie mit einem konsequenten Umweltanspruch. Denn echte Performance zeigt sich nicht nur darin, wie gut ein Produkt heute funktioniert. Sondern auch darin, welche Spuren es morgen hinterlässt.
Flagship Store
Unser Flagshipstore in Solothurn ist die zentrale Anlaufstelle für die gesamte Radys Kollektion.
Hier erlebst du unsere neueste Kollektion hautnah, profitierst von unserer fachkundigen Beratung und findest das perfekte Outfit für dein nächstes Abenteuer.



