Der Aufstieg ist steil. Dein Körper produziert Wärme und Feuchtigkeit. Gleichzeitig ziehen Wolken auf und erste Regentropfen fallen.
Jetzt muss deine Hardshell zwei scheinbar gegensätzliche Aufgaben erfüllen: Sie soll Regen zuverlässig draussen halten und den entstehenden Wasserdampf möglichst schnell nach aussen transportieren.
Genau hier setzt unsere neue R’Tech Nano-Membrane an. Sie verbindet hohen Wetterschutz mit aussergewöhnlicher Atmungsaktivität und kommt vollständig ohne PFAS und PFC aus.
Das technische Prinzip dahinter ist komplex. Sein Name ist bewusst einfach gehalten: Swiss Cheese Membrane Technology.
Was macht eine Membrane eigentlich?
Eine Membrane ist eine sehr dünne Funktionsschicht innerhalb des Stoffaufbaus einer Hardshell. Von aussen ist sie kaum sichtbar, für die Funktion der Jacke ist sie jedoch entscheidend.
Ihre Aufgabe besteht darin, Wasser, Wind und Feuchtigkeit gezielt zu kontrollieren:
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Regentropfen sollen nicht von aussen eindringen.
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Wind soll nicht durch das Material gelangen.
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Wasserdampf soll vom Körper nach aussen entweichen können.
Das klingt einfach. Technisch ist es jedoch eine grosse Herausforderung.
Ist eine Membrane besonders dicht, kann sich Feuchtigkeit im Inneren stauen. Ist sie sehr durchlässig, kann der Wetterschutz darunter leiden. Deshalb bedeutete Hardshell-Technologie lange Zeit vor allem eines: einen Kompromiss zwischen Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität.
Mit R’Tech Nano wollen wir diesen Kompromiss deutlich reduzieren.
So funktioniert die Swiss Cheese Membrane Technology
Die R’Tech Nano-Membrane basiert auf Polyurethan, kurz PU. Sie ist hydrophob, mikroporös und vollständig frei von PFAS und PFC.
Mikroporös bedeutet, dass die Membrane eine sehr grosse Anzahl ultrafeiner Poren besitzt. Diese Öffnungen sind so aufgebaut, dass Wasserdampf nach aussen entweichen kann, Regentropfen aber nicht durch die Membrane gelangen.
Um dieses Prinzip verständlich zu machen, verwenden wir einen typisch schweizerischen Grössenvergleich:
Wäre eine einzelne Membranpore so gross wie ein Loch in einem Schweizer Käse, wäre ein Regentropfen ungefähr so gross wie ein Stadion. Der Wasserdampf wäre dagegen lediglich so fein wie ein Haar.
Der Vergleich ist bewusst bildlich, aber massstabsgetreu. Er zeigt, weshalb die Membrane in beide Richtungen unterschiedlich funktioniert:
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Feiner Wasserdampf gelangt nach aussen.
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Grosse Wassertropfen bleiben draussen.
Das Resultat ist eine Hardshell, die dich bei Niederschlag schützt und gleichzeitig den Feuchtigkeitstransport bei körperlicher Aktivität unterstützt.

23’577 Gramm Wasserdampf pro Quadratmeter
Wie atmungsaktiv eine Membrane ist, wird unter kontrollierten Bedingungen gemessen. Der Wert zeigt, wie viel Wasserdampf innerhalb von 24 Stunden durch einen Quadratmeter Material transportiert werden kann.
Die mit R’Tech Nano ausgestattete R1 Alpine Tech Jacket erreicht eine Wasserdampfdurchlässigkeit von:
23’577 g/m²/24 h
Eine marktführende Vergleichsjacke erreichte unter denselben Testbedingungen:
15’893 g/m²/24 h
Damit lag die Atmungsaktivität der R1 Alpine Tech Jacket im direkten Vergleichstest rund 48 % höher.
Was bedeutet das für dich?
Bei einem anstrengenden Aufstieg entsteht Wärme. Dein Körper beginnt zu schwitzen und innerhalb der Jacke bildet sich Wasserdampf. Kann dieser nicht ausreichend entweichen, fühlt sich die Bekleidung von innen feucht an, selbst wenn kein Regen eingedrungen ist.
Die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit der R’Tech Nano-Membrane hilft dabei, diese Feuchtigkeit schneller nach aussen zu transportieren.
41 Meter Wassersäule für zuverlässigen Schutz
Die Wasserdichtigkeit eines Materials wird mit der sogenannten Wassersäule angegeben. Sie beschreibt, welchem Wasserdruck ein Material standhält, bevor Feuchtigkeit hindurchtritt.
Die R1 Alpine Tech Jacket mit R’Tech Nano erreicht eine Wassersäule von:
41 Metern beziehungsweise 41’000 Millimetern
Die getestete Vergleichsjacke erreichte unter denselben Bedingungen 35 Meter. Damit lag die Wasserdichtigkeit der R’Tech Nano-Konstruktion im Vergleichstest sechs Meter beziehungsweise rund 16 % höher.
Besonders wichtig: Die höhere Wasserdichtigkeit wurde auch nach drei Waschgängen bestätigt.
Eine hohe Wassersäule bietet zusätzliche Reserven, wenn das Material nicht nur Regen, sondern auch mechanischem Druck ausgesetzt ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn:
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die Schultergurte eines Rucksacks auf der Jacke aufliegen
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du dich auf eine nasse Oberfläche setzt
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Wind den Regen gegen das Material drückt
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das Gewebe beim Klettern oder auf einer Hochtour belastet wird
Warum Laborwerte nicht die ganze Geschichte erzählen
Technische Messwerte machen Materialien vergleichbar. Sie können das persönliche Tragegefühl auf einer Tour jedoch nicht vollständig abbilden.
Wie trocken und angenehm du dich fühlst, hängt zusätzlich von verschiedenen Faktoren ab:
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Intensität deiner Aktivität
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Temperatur und Luftfeuchtigkeit
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Passform der Jacke
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verwendete Base- und Mid-Layer
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Belüftungsmöglichkeiten
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persönliches Wärme- und Schweissempfinden
Auch die beste Membrane kann nur funktionieren, wenn die Feuchtigkeit durch die darunterliegenden Bekleidungsschichten bis zur Aussenschicht transportiert wird.
Ein Baumwollshirt unter einer hoch atmungsaktiven Hardshell bleibt deshalb trotzdem eine schlechte Kombination. Baumwolle speichert Feuchtigkeit und trocknet nur langsam.
Hydrophob von Grund auf
Die R’Tech Nano-Membrane ist von sich aus hydrophob. Das bedeutet, dass das Material Wasser abweist und kaum aufquillt.
Dadurch benötigt die Membrane selbst keine zusätzlichen Beschichtungen oder Versiegelungen ihrer Poren. Das Laminat bleibt glatter und die bei gewissen Membranen bekannte Orangenhaut-Optik wird reduziert.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Membrane und Aussenmaterial: Auch bei einer hydrophoben Membrane benötigt der Oberstoff eine wasserabweisende Ausrüstung. Bei RADYS erfolgt diese Imprägnierung ohne PFAS und PFC.
Die Imprägnierung sorgt dafür, dass Wasser auf der Oberfläche abperlt. Die Membrane darunter bildet den eigentlichen wasserdichten Schutz.

Vollständig PFAS- und PFC-frei
Viele herkömmliche mikroporöse Membranen basieren auf PTFE oder verwandten fluorierten Technologien.
PFAS werden häufig als Ewigkeitschemikalien bezeichnet, weil viele dieser Stoffe in der Umwelt kaum abgebaut werden. Sie können über lange Zeiträume in Wasser, Böden und Lebewesen verbleiben.
RADYS hat bereits 2014 als erste Bekleidungsmarke weltweit die gesamte Kollektion auf eine PFC-freie Wasserabweisung umgestellt. Mit der neuen R’Tech Nano-Technologie gehen wir einen weiteren Schritt: Auch die Membrane selbst ist vollständig frei von PFAS und PFC.
Damit zeigen wir, dass leistungsstarker Wetterschutz, hohe Atmungsaktivität und ein verantwortungsvollerer Materialeinsatz kein Widerspruch sein müssen.
«Mit unserer R’Tech Nano-Membrane zeigen wir, dass leistungsstarker Wetterschutz und eine PFAS-freie Membrane kein Widerspruch sind.»
Adrian Ruhstaller, Gründer von RADYS
R’Tech Nano im Modular Layering System
Die R1 Alpine Tech Jacket bildet innerhalb des RADYS Modular Layering Systems die äusserste Schutzschicht.
Je nach Tour und Temperatur kannst du sie unterschiedlich kombinieren:
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R5 Base Layer für den Feuchtigkeitstransport direkt auf der Haut
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R4 Mid Layer für zusätzliche Wärme
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R3 Insulation Layer bei kalten Bedingungen
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R1 Alpine Tech Jacket als Schutz vor Wind, Regen und Schnee
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Schichten zu tragen. Jede Schicht soll eine klar definierte Funktion übernehmen und mit den anderen Layern zusammenspielen.
So kann auch die R’Tech Nano-Membrane ihre Leistung optimal entfalten.
Entwickelt für anspruchsvolle Bergmomente
RADYS entwickelt seine Bergsportbekleidung in der Schweiz für Menschen, die sich bei wechselnden Bedingungen auf ihre Ausrüstung verlassen müssen.
R’Tech Nano ist der nächste Schritt auf diesem Weg: eine leistungsfähige Membrantechnologie, die hohen Schutz, hohe Atmungsaktivität und einen verantwortungsvolleren Materialeinsatz verbindet.
Oder etwas einfacher gesagt:
Schweiss gelangt nach aussen. Regen bleibt draussen.
Mehr Schutz. Mehr Atmungsaktivität. Mehr Nachhaltigkeit.


